Expertentipp: Woher nehmen wenn’s finanziell mal eng wird

Mit einem bundesweiten Kreditvolumen von 1.150,1 Milliarden Euro für Privatpersonen im Jahr 2016 hat die Kreditwirtschaft als einer der relevantesten Wirtschaftsbereiche in Nordrhein-Westfalen eine zentrale Bedeutung für Ansässige im Raum Düsseldorf. Das macht auch die statistische Erhebung der Schufa deutlich: Mit 11,2 Prozent liegt der Anteil der Personen mit Zahlungsschwierigkeiten im Bundesland NRW mit mehr als einem Prozentpunkt über dem Bundesdurchschnitt. Der Bedarf an finanziellen Ressourcen lässt sich für Düsseldorfer einfach decken. Um die Liquiditätsprobleme zu umgehen, bilden Kleinkredite ein optimales Polster. Wer in Düsseldorf eine kurzweilige Geldlücke schließen möchte, umgeht mit einem Kleinkredit horrende Dispo-Zinsen und mögliche Mahngebühren für offene Rechnungen.

Gründe für einen Kleinkredit

Das Ende des Monats ist gekommen und plötzlich streikt die Waschmaschine. Der Schlüssel bricht ab und die Kosten für den Schlüsseldienst übersteigen das noch vorhandene Budget enorm. Diese und andere Gründe können Menschen kurzfristig in finanzielle Not bringen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich Geld von Freunden zu leihen. Oft hilft nur noch der Gang zur Bank.

Plötzliche Geldnot resultiert fast immer aus unvorhergesehenen Kosten. Ein plötzlicher Defekt, eine ungeplante Ausgabe oder auch Schulden, die in einer gewissen Frist beglichen werden müssen. Und es kann jeden treffen, auch Personen, die mit ihrem Gehalt gut über die Runden kommen. Gründe, die einen akuten Geldbedarf zur Folge haben können, sind zum Beispiel:

– ein Haushaltsgerät ist defekt
– die Klassenreise für die Kinder steht an
– Schulden müssen gezahlt werden
– ein Geburtstagsgeschenk kostet mehr als erwartet
– eine unerwartete Rechnung trifft ein
– ein Herzenswunsch will erfüllt werden

Der erste Weg führt die meisten Menschen in dieser Lage zur Bank. Einfach den Dispo überziehen und das Geld verwenden? Für viele ist dieser Schritt der erste in die Verschuldung. Dispozinsen sind teuer und im nächsten Monat fehlt das Geld erneut. Die Folge ist eine dauerhafte Überziehung des Dispokredits. Doch es gibt Alternativen.
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Lösungsmöglichkeit Kurzzeitkredit

Ein 30-Tage Kredit ist für viele der oben genannten Situationen die Lösung des Problems. Allerdings vergeben die wenigsten Banken diese Art von Kredit. Denn an einem Kurzzeitkredit verdient die Bank zu wenig. Durch lange Laufzeiten und hohe Zinsen bei einem normalen Kredit sichert sich die Bank ihre Einkünfte. Der Zinssatz fällt bei einem 30-Tage Kredit jedoch kaum ins Gewicht, somit kaum Profit für die Bank.

Findige Unternehmen haben genau diese Marktlücke für sich entdeckt und bieten online die Möglichkeit der Kreditaufnahme. Das Zahlungsziel liegt bei 30 Tagen und kann in der Premium-Version auf 60 Tage verlängert werden. Auch gibt es die Option, den Betrag in zwei Raten zurückzuzahlen. Das Limit bei Neukunden liegt bei 500 Euro, eine Summe, die fast immer ausreicht um eine finanzielle Notsituation zu überbrücken.

Doch auch andere Webbanken bieten Lösungsmöglichkeiten an. Geld wird über derartige Plattformen von Privatpersonen verliehen und geliehen. Hier lässt sich im eigenen Profil angeben, welche Summe gewünscht ist. Anschließend werden Geldgeber und Kreditnehmer zusammengeführt.

Wird die Bonität zum Problem?

Kein Kredit ohne Bonität, diese Weisheit ist in den Köpfen der meisten Bankkunden fest verankert. Bei Banken trifft die Aussage zu, nicht jedoch bei der Vergabe von 30-Tage Krediten beim richtigen Anbieter.

Finanzielle Engpässe überbrücken

In Notsituationen haben die meisten Menschen nicht mehr viel Zeit, um sich eine Lösung zu überlegen. Solvente Verwandte und Freunde sind zwar manchmal eine Option, die Position des Bittstellers aber ist für die meisten sehr unangenehm. Ein 30-Tage Kredit ist da deutlich angenehmer.

Eine weitere Option wäre der Verkauf wertvoller Gegenstände, doch das hat schon so mancher Verkäufer bitter bereut. Soll wirklich Großmutters Schmuck dran glauben müssen, weil die defekte Waschmaschine ausgetauscht werden muss? Insbesondere wenn die Geldnot nur über einen überschaubaren Zeitraum besteht, sind solche Möglichkeiten sehr genau zu bedenken.

Wer Schmuck besitzt, kann sich kurzfristig über ein Pfandleihhaus helfen lassen. Allerdings ist die Leihsumme niemals so hoch wie der Wert des Schmucks. Kann diese dann nicht rechtzeitig entrichtet werden, sind möglicherweise geliebte Schmuckstücke für immer verloren.

 
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LiD - Mein Oberkassel

„Die Glücksburger Straße ist für mich die schönste Ecke in Oberkassel – Kopfsteinpflaster, stilvolle alte Häuser und riesige Bäume. Ein Traum! Eine Straße wie ein Wohnzimmer, so richtig zum Wohlfühlen.“

Schon als Kind war Oberkassel für mich immer die (Halb)-Insel der Glückseligen. Vielleicht der Ahnungslosen, der scheinbar Ahnungslosen dessen, was in der Welt außerhalb dieses Kokons passiert. Gut geschützt vom Rhein, der sein Knie dort um dieses Viertel schwingt, aber gut erreichbar von allen Seiten der Stadt: Man kommt von Lohausen nach Bilk schneller, wenn man den Rhein zweimal überquert und quer durch Oberkassel fährt.

Mir, der ich in Golzheim meine Kindheit und meine Jugend in Lörick verbracht habe, erschienen Straßen wie die Dominikanerstraße, die Leostraße oder die Drakestraße wie eine verbotene Stadt. Ich hatte immer das Gefühl, nicht adäquat gekleidet zu sein, um sie zu betreten und mit meinem kleinen Peugeot hätte ich mich nie getraut, dort zu parken. Viele Häuserzeilen sind erhalten, und diese dörfliche Struktur macht diesen Stadtteil nahezu autark, sogar ein eigenes Theater gibt es an der Luegallee, eine große katholische und eine evangelische Kirche, einen japanischen Tempel und ein Oktoberfest im September.

Den Stadtpark braucht keiner zu finanzieren, denn das sind die hier ausgesprochen breiten Rheinwiesen, die bei Hochwasser zu einem Meer werden können. Geht man von einer der Brücken aus auf die „linke“ Rheinseite und dann nach rechts, kann man ohne Ampel und ohne Unterbrechung ungestört durch schönste Flußlandschaften bis Krefeld radeln oder wandern. So haben sich hier auch viele Einzelhändler sehr spezieller Themen halten können, die Dichte der Supermärkte ist nicht übertrieben, bemerkenswert ist auch die äußerst lebhafte Kneipen– und Restaurantszene. Zum Stadtteilbild gehören ein Wochenmarkt wie in Italien auf dem Barbarossaplatz, der eigene Weihnachtsmarkt, ein Abenteuerspielplatz und zwei der besten Gymnasien der Stadt. Viele Klischees Düsseldorfs sind hier erfüllt: Männer um die 60 mit weißen, zurückgekämmten längeren Haaren, die von einer Armani-Sonnenbrille gehalten werden, den rosa Pullover um die Schulter geschwungen und unter dem Arm ein Baguette und die Bild-Zeitung, einen mäßigen Lugana schlürfend – Hauptsache, man kennt den Wirt beim Vornamen.
 

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Nicht ganz der natürlichen Alterung überlassene blondierte Frauen mit Frisuren, die jeder, von Holland herüberwehenden Meeresbrise standhalten, die bei einem Latte macchiato über ihre alles finanzierenden Männer herziehen. All das findet man hier mehr als auf der Kö. Auf dem Salierplatz, der eigentlich ein Kinderspielplatz mit angrenzenden Grundschulen ist, treffen sich Mütter und solche, die es werden wollen, zuweilen auch zu Prosecco und Pizza, während die Männer am Handy ihre Läden am Laufen halten. Ärzte, die aussehen, als verbrächten sie mehr Zeit in St. Tropez als in ihrer Praxis. Bei all dieser Überhöhung, hat sich Oberkassel auch die rheinische Ironie bewahrt, erträgt lässig die jährlich größte Kirmes am Rhein, das japanische Feuerwerk und etliche Kurdendemonstrationen. Der Blick auf die Altstadt mit Tonhalle, Lambertus, Schlossturm, Mannesmannufer und den Medienhafen entschädigt reichlich dafür. Und trotz all der Vorbehalte gegenüber einer so abgehobenen Welt, die ich sicher mit anderen Düsseldorfern teile, die hier leben, erliegen sie alle der Schönheit dieses Stadtteils und nehmen das Unwirkliche billigend in Kauf. Ich auch.

VITA

René Heinersdorff leitet im Rhein-Ruhr-Gebiet das Theater an der in Düsseldorf, das Theater am Dom in Köln und das Theater im Rathaus in Essen. Er spielt und inszeniert darüber hinaus regelmäßig in den Komödienhäusern von München, Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe, Braunschweig, Dresden, Bonn und Berlin sowie an diversen Stadttheatern. Er betreute über 170 Premieren seiner Inszenierungen. Zuletzt spielte und inszenierte er deutschlandweit sein eigenes Stück „Aufguss“ unter anderem mit Jeanette Biedermann, Hugo Egon Balder. Momentan kann man in Hamburg die Inszenierung von „Komplexe Väter“, ebenfalls aus der Feder von René Heinersdorff, an der Komödie im Winterhuder Fährhaus in Hamburg sehen – mit Jochen Busse, Hugo Egon Balder, sowie seine Inszenierung von Moritz Rinkes „Wir lieben und wissen nichts“ mit Jeanette Biedermann, Cosma Shiva Hagen, Johannes Brandrup am Theater an der Kö in Düsseldorf.

Für das deutsche Fernsehen drehte er als Schauspieler durchgehende Hauptrollen in „Eichbergers besondere Fälle“ (ZDF) mit Walter Sedlmayr und Billie Zöckler, in „Drei Mann im Bett“ (WDR) mit Jochen Busse und Karsten Speck und vor allem zehn Jahre lang in „Die Camper“ (RTL) mit Willi Thomczyk, Antje Lewald und Dana Golombek, und er spielte zahlreiche Episodenrollen in deutschen Fernsehserien. Im Kino sah man ihn zuletzt in „Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume. Der Düsseldorfer schrieb 14 Theaterstücke, die bundesweit aufgeführt, in zahlreiche Sprachen des europäischen Auslandes übersetzt und dort ebenfalls gespielt werden – zurzeit  in Polen, Lettland, Holland, Tschechien und in Australien. René Heinersdorff ist mit der Schauspielerin Tanja Schleiff liiert, die Mutter dreier seiner vier Kinder ist.

 
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LiD - Kunst im K21

Kunst ist öde? Für all diejenigen, die so denken, hat Künstler Tomás Saraceno ein künstlerisches Kontrastprogramm zu gewöhnlicher Kunst geschaffen. Auf über 25 Metern Höhe hat er die riesige, begehbare Rauminstallation „in orbit“ aufgespannt. Dch was es es damit auf sich?

Das begehbare Kunstwerk „in orbit“ ist eine Konstruktion aus beinahe transparenten Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt sind. In der 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind außerdem fünf luftgefüllte „Sphären“, die wie gewaltige Ballons aussehen, platziert. Besucher sind eingeladen, die Installation zu betreten und kletternd für sich zu entdecken.

Die Wagemutigen nehmen die Museumsbesucher in der Tiefe aus luftiger Höhe wie winzige Ameisen wahr. Umgekehrt erscheinen die Menschen im Netz von unten wie Schwebende am Himmel. Hier könnt ihr euch anschauen, wie das Ganze dann ausschaut.

Wenn mehrere Personen gleichzeitig die Installation betreten, geraten die Netze in Bewegung, dann setzt die Spannung der Stahlseile ein und lässt diese sich bewegen. Die Besucher nehmen – ähnlich wie eine Spinne im Netz – die anderen Menschen durch Vibrationen wahr. Dies verdeutlicht das Interesse des Künstlers an anderen Formen von Kommunikation und Kooperation, die er in seinem Berliner Atelier untersuchen möchte.

Der Aufbau des gewaltigen Gebildes hat über zwei Jahre gedauert. Daran beteiligt waren sowohl Ingenieure, Architekten, aber auch Biologen, um die Wünsche des Künstlers genaustens zu planen und umzusetzen. Damit ist dieses Gebilde eine der aufwändigsten Installationen von Tomás Saraceno.
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300 Kilogramm schwer

Trotzdem, dass die Konstruktion allein drei Tonnen und die größte der „Sphären“ 300 Kilo wiegt, wirkt die Glaskuppel des Ständehauses perfekt eingepasst und dadurch ausgesprochen leicht. Besonders wichtig ist dem Künstler – durch die Feinheit und die gleichzeitige Stabilität – der Bezug zur Struktur von Spinnennetzen.

Die Installation „in orbit“ ist sowohl in Ausmaß wie Bedeutung wegweisend für das Werk Saracenos. Auch wer das Netz über dem Abgrund nicht betreten möchte, wird mit den Themen Fliegen, Fallen und Schweben konfrontiert und den meist damit verbundenen Ängsten. „Das Werk zu beschreiben, bedeutet die Menschen zu beschreiben, die es benutzen – und deren Gefühle“, erklärt Saraceno. Selten zielt ein Kunstwerk so unmittelbar auf die Angst und die Lust des Betrachters; es greift direkt in die Gefühle desjenigen ein, der den entscheidenden Schritt in die luftige Höhe wagt.

Die wichtigsten Informationen für den Besuch der Installation:

Öffnungszeiten: An Wochentagen von 10 bis 18 Uhr und am Wochenende von 11 bis 18 Uhr.

Eintrittspreis: Alle Ausstellungen des K20 und K21 können für 12 Euro besichtigt werden. In dem Zeitraum vom 10.9 – 10.11.2018 reduziert sich der Preis auf 8 Euro, weil das K20 umgebaut wird.

Mindestalter 12 Jahre: Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden oder eine schriftliche Erlaubnis der Erziehungsberechtigten mit sich führen.

Fitness, Schuhwerk, Kleidung: Es wird empfohlen eine gewisse körperliche Fitness und festes profiliertes Schuhwerk, zur aktiven Benutzung der Installation, zu tragen.

Vor Ort: Am Eingang zur Installation befinden sich Schließfächer. Trekkingschuhe, Overalls und Brillenbänder werden zur Verfügung gestellt.

 
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LiD - Qomo Restaurant Düsseldorf

Noch wird ganz oben im Rheinturm gehämmert, gebohrt und geschraubt, aber bald soll es hier wieder leckere Lifestyle Speisen geben. Das „Günnewig“ ist seit dem 1. Januar geschlossen – jetzt zieht ein ganz neues Gastrokonzept auf 172 Meter Höhe: Das „Qomo“.

Essen und Party mit atemberaubendem Ausblick

Mit entwickelt wurde das Konzept vom Franzosen Nicolas Talon. Er arbeitete bereits für Restaurants in Saint Tropez, New York oder Dubai – beste Empfehlungen also. Den Rheinturm kannte er vorher nicht, war aber gleich begeistert von der atemberaubenden Aussicht. „Wir wollen einen besonderen Lifestyle nach Düsseldorf bringen, mit moderner japanischer Küche“, sagt er.

Auch Teilen ist ein Teil des Konzepts: Die Speisen sollen mitten auf dem Tisch platziert werden, sodass jeder überall zugreifen kann. Außerdem sollen die Gäste „aus dem Essenjetzt günstig Bahn fahren – eine Party machen“. Gefeiert werden dürfe auch direkt am Tisch und nicht nur in der Bar und Lounge mit DJ.
 

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Millionenschwere Küche

Trotzdem steht neben der spektakulären Kulisse der Genuss im Vordergrund. Dafür sorgt Küchenchef Masanori Ito und hat dafür den perfekten Arbeitsplatz. Die neue Küche des Rheinturms kostete „einen mittleren einstelligen Millionenbetrag“ und musste teilweise bereits zerteilt werden. „Einige Teile passten nicht in den Aufzug. Sie wurden unten auseinander geflext und oben wieder zusammengeschweißt“, erzählt der gastronomische Leiter Philipp Santen.

Darum wird nicht frittiert

Die Richtlinien sind streng, auch die Stühle sind extra „schwer entflammbar“.

 
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LiD - Perlfisch Wochenende in Düsseldorf

Wir Düsseldorfer lieben unsere „Stadtteilfeste„: Am Wochenende vom 13. Oktober bis zum 15. Oktober ist endlich wieder Perlfisch-Zeit in Pempelfort! Nightshopping, kulinarische Stationen, Kunst, Musik, Partys und vieles mehr erwarten euch!

Vielfältigkeit, ein eigenes Zentrum, kleine Gassen sowie große Straßen, urban und zugleich mitten im Grünen gelegen – das alles macht Pempelfort zu einem der attraktivsten Stadtteile Düsseldorfs. In der Eckkneipe sitzen junge Kreative neben alteingesessenen Düsseldorfern, Singles neben jungen Familien. Pures Stadtleben trifft hier auf entschleunigte Hinterhöfe. Die Architektur: historisch, retro, urban und am Ende der Straße ganz modern.

Wie bereits seit einigen Jahren, laden die „Perlfische“ nun auch 2017 nach Pempelfort, zu einem Wochenende mit offenen Ateliers, Geschäften, Werkstätten und Gastronomie. Gleich am Freitag, dem 13. Oktober darf bis 24 Uhr geshopped, am Samstag von 11 bis 18 Uhr gebummelt werden. Am Sonntag gibt’s dann noch den großen Kulturfisch obendrauf: Die Künstler des Viertels öffnen dann ihre Ateliers und laden zum Rundgang.
Tausende Zutaten für deine Rezepte.

Also ab nach Pempelfort zum großen Perlfisch-Wochenende!

>> 13. Oktober 2017: Nightfisch – Abendbummel am Freitag von 18 bis 24 Uhr
>> 14. und 15. Oktober 2017: Bummel am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Eine praktische Übersichtskarte über Pempelfort und aller Teilnehmer findet ihr hier!

Perlfisch ist ein Zusammenschluss von Designern, Ateliers, Gastronomie und Geschäften mit Standort in Düsseldorf-Pempelfort.

Diese Perlfisch-Angebote erwarten euch!

27 Perlfische beteiligen sich 2017 an dem munteren Wochenende. Eine kleine Auswahl wollen wir euch hier vorstellen, alle Teilnehmer auf einen Blick findet ihr auf der offiziellen Homepage!

Wo? Atelier Jutta Lankers, Seydlitzstraße 20

Jutta Lankers beispielsweise kreiert spannende Mode und realisiert ihre Kleiderjuwelen von der Idee bis zur Fertigung. Als erfahrene Beraterin und ausgebildeter Coach hilft sie Frauen, ihren persönlichem Stil zu finden. Dabei entstehen individuelle Unikate von zeitloser Schönheit in überragender Qualität.

Wo? HOF80, Nordstraße 80 (im Innenhof)

Der HOF80 ist eine der Top Locations in Düsseldorf Pempelfort. Man verlässt die belebte Nordstraße und taucht ein in die Ruhe des HOF80, wo man auf den Friseursalon Svenja Quartier, die Goldschmiede Almudena Simón Sánchez, das Café & Bistro á midi und Mode von Feen & Kobolde trifft. Der HOF80 verzaubert durch die liebevolle Stimmung in mediterranem Ambiente.

Wo? Goldschmiede Atelier Lisa Ueno, Collenbachstraße 33

Im verborgenen Innenhof eines Hauses auf der Collenbachstraße in Derendorf, kann man seit Dezember 2016 in ruhiger, entspannter Atmosphäre, ausgefallene, präzise ausgearbeitete Schmuckstücke der Goldschmiedemeisterin Lisa Ueno aussuchen oder nach Absprache individuell anfertigen lassen. Wer seine Ideen mal gerne selber ausführen möchte, hat hier die Möglichkeit, sich unter fachkundiger Anleitung bei einem der täglich angebotenen Goldschmiedekurse auszutoben.

Wo? Dori & Ellen, Nordstraße 34 (Innenhof)

Individualität und Modebewusstsein für Groß und Klein durch eigene Kreativität, verbunden mit nachbarschaftlicher Nähe und Vertrautheit. Dori & Ellen haben alles was das kreative Nähherz begehrt. Auf 35 Quadratmetern gibt es die schönste Auswahl aus ca. 500 verschiedenen Stoffen und unzähliges Zubehör für wirklich jedes Projekt.

Wo? Da cookste, Blücherstraße 63

Willkommen in Düsseldorfs vergnüglichster Kochschule! Hier wird gekocht, gelacht, getrunken und viel gelernt.

Wo? Café Kiki Lento, Blücherstraße 3

Das Kiki Lento lädt euch ein, aus dem Alltag abzutauchen: Bei einem vielfältigen Frühstück mit handgebrühtem Kaffee, einem der hausgemachten Mittags-Snacks oder bei einem Stück selbstgebackenem Kuchen mit heißer Schokolade.

Wo? Hindahl & Skudelny, Nordstraße 34

Conceptstore mit individueller Designermode von XS bis XXL und einem kleinen, feinen Lifestyle Sortiment: hochwertig , persönlich, mit Stil und Qualitätsanspruch.

Wo? Gingerboy, Glockenstr. 24

Frisch, vitaminreich, glutamatfrei hebt sich der Gingerboy mit schneller, asiatischer Garküche und stilvoll eingerichtet von anderen Restaurants seiner Art ab. Eine Insel der Ruhe, ein Ort des harmonischen Geschmacks.

Wo? Natural Greek Food, Gneisenaustraße 26

Bei Natural Greek Food ist der Name Programm: Nur naturbelassene, eigens überprüfte Produkte aus nachhaltigem Anbau von Kleinstanbietern der Insel Lesbos gelangen in das Sortiment.
Lindner Hotels & Resorts

Wo? Feen und Kobolde – Sandra Wachtendonk, Nordstraße 80 (im Innenhof)

Im zauberhaften Hinterhof an der Nordstraße präsentiert Inhaberin Sandra Wachtendonk auf zwei Etagen traumhafte und tragbare Mode kleiner ausgefallener Labels. In den liebevoll eingerichteten Räumen lässt sich in den Kollektionen von Avoca, Ellen Eisemann und Piu & Piu ganz entspannt stöbern. Für das komplette Outfit sorgen die bezahlbaren Schmuckkollektionen von Icon und Les Cleias.

Wo? REINMETALL – Dipl.-Schmuckdesignerin (FH) Gudula Roch, Roßstraße 16

Bei REINMETALL findet man Geschmeide für Individualisten. Handgefertigte Unikate und Klein­serien in Gold und Silber mit Farbsteinen oder Fundstücken. Made in Düsseldorf.

Alle Teilnehmer auf einen Blick findet ihr auf der offiziellen Homepage.

 
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LiD - qnootsch eröffnet in Oberkassel

Ein Geschäft zum Knutschen

Rebecca und Christian Jakobs haben das „qnootsch“ für Kind, Frau und Mann an der Luegallee eröffnet.

Die Boutique „Ms. & Mr. Jacobs“ hat die Luegallee verlassen und Platz gemacht für ein Geschäft, das unter dem Namen „qnootsch“ zunächst Rätsel aufgibt. Denn die beiden O‘s werden wie U’s ausgesprochen und ergeben so das Wort „Knutsch“. Sie haben Gesichter und könnten als küssende Personen interpretiert werden. „Das soll auch so sein“, sagt Inhaber Christian Jakobs, der sich gemeinsam mit seiner Frau Rebecca das Wortspiel für ihr Geschäft ausgedacht hat. Dahinter verbirgt sich ein „Good Family Livestyle-Konzept“ mit Wohlfühl-Charakter.

Die ungewöhnliche Produkt-Palette reicht von Spielsachen und Kindermöbeln über Textilien, Geschirr und Bestecken aus Bambus oder recyceltem PC – immer mit dem Anspruch „Design und Nachhaltigkeit“ zu verbinden. Alle Produkte, die vorwiegend in Deutschland und kleinen Manufakturen hergestellt werden, aufzuzählen, ist schier unmöglich. Zu nennen wäre noch der „Flink“, ein Rutsch-Auto der Berliner Firma Phim, die Wiege aus Weidenstöcken, die Spiel-Kartonage „Wal“, die sich auch in andere Tiere verwandeln lässt, und ein Kinderbett und -fahrrad zum Mitwachsen.
 

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Die Vielseitigkeit rund um Kind, Frau und Mann ist einmalig in Oberkassel. Rebecca und Christian Jakobs, freiberuflicher Berater für Lifstyle, hoffen, eine Lücke im Produkt-Angebot der Einkaufsmeile gefunden zu haben. Sie selbst hätten nämlich ein ähnliches Geschäft vermisst, als Sohn Mattäo, der gerade drei Jahre alt geworden sei, geboren wurde. Und: Der erfolgreiche Testlauf vor zwei Jahren auf dem Oberkassler Weihnachtsmarkt habe sie beflügelt, ein eigenes Geschäft zu gründen.„Das Bedürfnis, Kunden schöne Dinge für sich und ihre Liebsten anzubieten, haben wir schon lange mit uns herum getragen“, erklärt Jakobs und ergänzt: „Demnächst werden wir auch online präsent sein.“

Übers Internet hat das Ehepaar, das Weihnachten sein zweites Kind erwartet, dann auch von der Neuvermietung des Geschäfts erfahren. „Wir kannten sogar den Vermieter, weil wir oben im Haus gewohnt haben“, sagt Jakobs. Es hätte nicht besser kommen können. „Wir sind zwar umgezogen, wohnen aber nach wie vor in Oberkassel. Wir lieben diesen Stadtteil und hoffen, dass unser Geschäft angenommen wird, und wir bleiben können.

Öffnungszeiten Mo. bis Fr. 10-18.30 und Samstag 10 bis 16 Uhr.
 
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LiD - Flinger Lichtspiel

Unter freiem Himmel, bei heimeliger Hinterhof-Atmosphäre, zeigt die Filmwerkstatt an den angenehm warmen Sommerabenden im August ausgesuchte Filme jenseits des Mainstreamkinoprogramms. Jeweils freitags und samstags laufen im gemütlichen Ambiente der Filmwerkstatt an allen vier Wochenenden des Monats acht sehenswerte Filme.

Am 3. August beginnen Die Flingern Lichtspiele 2018 mit dem oscarprämierten US-amerikanischen Roadmovie Klassiker Thelma und Louise. Mit Thelma und Louise und dem spanischen Film La Ardilla Roja, einer einzigartigen Mischung aus Love-Story, Thriller und Komödie, sind zwei erfolgreiche Werke aus den frühen 90er Jahren vertreten. Darüber hinaus enthält das Kinoprogramm unter anderem auch aktuellere Titel, wie den Spätwestern True Grit aus dem Jahr 2010 oder The Salesman, das 2016 veröffentlichte Drama des preisgekrönten iranischen Regisseurs Asghar Farhadi.
 

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Los geht’s bei kostenlosem Einlass ab 21 Uhr auf der Terrasse des Hintergebäudes an der Birkenstraße 47. Für Getränke gibt’s auf dem Open-Air-Gelände eine Bar sowie Liegestühle, die für den passenden Komfort sorgen. Der Start der Filmvorstellung erfolgt bei Einbruch der Dunkelheit. Falls das Wetter nicht mitspielt, findet das Programm in dem hauseigenen Kino der Filmwerkstatt im Untergeschoss statt.

Flingern Lichtspiele 2018 vom 03. – 25. August 2018
Das Filmprogramm:

3. August: Thelma und Louise
4. August: Three Billboards outside Ebbing, Missouri

10. August: La Adrilla Roja
11. August: True Grit

17. August: The Salesman
18. August: . Toni Erdmann

24. August: La Niсa Santa
25. August: Zama

Filmwerkstatt Düsseldorf e.V.
Birkenstraße 47
40233 Düsseldorf
filmwerkstatt-duesseldorf.de

 
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LiD - Gerührt oder geschüttelt

Nic ShankerFast jeder liebt Cocktails, spätestens wenn man die eigenen Favoriten gefunden hat – sei es mit oder ohne Alkohol. Worauf es beim Mixen ankommt, erklärt der Düsseldorfer Cocktail-Experte Nic Shanker. Er betreibt ein deutschlandweit erfolgreiches Cocktailcatering. So ist er fast permanent auf Tour und weiß daher genau, was in der Szene angesagt ist.

Betriebswirt oder lieber Barkeeper? Die Leidenschaft für Flüssiges war größer – und so wurde aus dem Studenten Nic Shanker der Cocktailexperte mit dem bundesweit bekannten Cocktail-Cateringunternehmen „Starkeepers“. Gerührt oder geschüttelt? „Das ist keine Frage der Ehre, sondern der Zutaten. Alle Drinks ohne einen deutlichen Saft- oder Sahneanteil, bei denen sich die Zutaten leicht vermengen lassen, werden gerührt“, sagt der in England geborene, smarte Wahl-Düsseldorfer. Ob bei einer Party im kleinen Kreis oder einem Firmen-Event mit mehreren Hundert Gästen – der Sohn einer deutschen Mutter und eines nepalesischen Vaters mixt einfache und raffinierte Aperitifs, Cocktails, Mocktails, Longdrinks mit und ohne Alkohol. Klassiker wie Mojito und Manhattan gehören zum Standard. Doch am liebsten erfindet der Mixologe jede Woche komplett neue Drinks, die er bei seinen TV-Sendungen im WDR, im ZDF und auf VOX präsentiert. Für alle, die zu Hause mixen wollen, hat der 35-Jährige nun auch ein Buch geschrieben. „Shake it easy“ (Becker Joest Volk Verlag).

LiD: Lassen sich Drinks immer wieder neu erfinden?

Nic Shanker: Ja. Zurzeit tüftele ich an Kaffeekreationen und mixe „Garden Drinks“ zum Beispiel „Pretty Peas“ – Gin mit einem Erbsen-Minz-Aroma. Der „Cuisine Style“ mit Kräuter und Gemüse als Zutaten ist der neueste Gute-Laune-Macher-Trend.
lieblingsmensch24.de

Bar meets kitchen?

Cocktails mischen, das ist wie kochen. Vor zehn Jahren hat man Drinks aus Spirituosen, Säften, Sirups und Früchten entworfen. Heute setzen wir Bartender alle Küchentechniken und -utensilien aus der hochwertigen Gastronomie ein. Ich kann Espuma entwickeln oder Obst dörren, Infusionen herstellen, meine Zutaten sous vide garen, aber auch Wodka oder Gin mit Kräutern und Gräsern in einen Vakuumbeutel geben, auf Niedrigtemperatur kochen, so dass der Alkohol nicht verfliegt und sich das grüne Aroma entfaltet.

Das hört sich nach Geschmackslabor an, oder?

Es gibt keine Grenzen mehr: Früher wurde an der Bar mit Zucker oder Sirup gesüßt, mit Zitronensaft gesäuert. Heute kann man mit Verjus, also ausgepresste unreife Trauben, säuern oder mit Essig. Agavendicksaft, Kokosblütenzucker und Ahornsirup sorgen für die Süße. Alles, was sich in der Küche zubereiten lässt, kann ich verflüssigen. Wen wundert’s da noch, dass die meisten meiner Barkeeper-Kollegen Meister am heimischen Herd sind.

Sie auch?

Unbedingt, meine Frau hat in der Küche nichts zu suchen. Ich liebe das Kochen. Und am Ende läuft doch alles auf eines hinaus: die Harmonie der unterschiedlichen Geschmäcker. Kann jeder Drinks rühren oder shaken? Im Prinzip ja. Meine Rezepte lassen sich alle ohne viel Erfahrung nachmachen, die Zutaten sind gut zu bekommen und die Kreationen gelingen selbst ohne perfekt ausgestattete Bar.

Was sind die wichtigsten Utensilien?

Ein Brettchen auf einer sauberen Arbeitsfläche. Ein scharfes Obstmesser, eine Zitruspresse, Jigger, Stößel, Shaker, Strainer, also das Barsieb, und Barlöffel liegen griffbereit daneben.

Abmessen oder nach Gefühl?

Es sieht schon lässig aus, wenn ein Bartender die Spirituosen aus der Flasche ohne Messbecher in den Shaker kippt und der Drink schmeckt am Ende sogar. Wie das geht? Mit Übung oder Mitzählen: 22, 23 – das steht für 2 cl. Einsteiger sollten jedoch besser mit einem Messgefäß, „Jigger“ genannt, arbeiten.

Sie haben schon mit 17 als Schüler hinterm Tresen gestanden. Was war der Grund, dass Sie Ihr Studium geschmissen und sich auf Veranstaltungen mit einem gewissen Flair spezialisiert haben?

Einmal fragte ich meinen Professor, wofür ich die Formeln aus den Büchern im Leben gebrauchen kann. Er hatte keine Antwort parat. Da wusste ich, dass BWL nicht das Richtige für mich ist und habe mich auf meine Arbeit als Barkeeper konzentriert. Ich liebe diesen Beruf, und er ist einer mit Perspektive: getrunken wird immer. Als ich dann zum ersten Mal von einem Cocktail-Caterer gehört habe, war klar, das ist es. Aus dem Wortspiel Bar und Star ist mein Unternehmen „Starkeepers“ entstanden. Unsere Kunden sind Firmen, denen wir Catering, Cocktails, Deko, Veranstaltungstechnik aus einer Hand anbieten.

Sie sind Geschäftsmann, machen eine gute Figur im Fernsehen und veröffentlichen jetzt auch noch Bücher. Offenbar entsprechen Sie nicht dem Klischee eines Barkeepers, der sich die Nächte um die Ohren schlägt. Trinken Sie überhaupt Alkohol?

Eher selten. Bei der Arbeit niemals, und wenn, dann mal ein Glas Wein oder Bier. Aus Neugier probiere ich gerne Cocktails.
Fleurop Blumenversand

Sie kennen sich in der Szene aus, was ist derzeit in?

Mocktails – alkoholfrei und gesund. Da die meisten Bars bislang in erster Linie hochprozentige Drinks auf der Karte haben, kann ich neue Rezepte für künftige Klassiker ohne Alkohol erfinden.

Haben Sie schon Favoriten?

Neben „Sesam, öffne dich“ mit seiner Note aus Birne und Sesamöl den „Spicy Remedy“. Er eignet sich mit seinem Mix aus grünem Tee, Birnensaft, Holunderblütensirup, Limettensaft, Kaffir-Limettenblättern, Tonic Wasser und vor allem Fenchelsamen – sie enthalten ätherische Öle – besonders gut als Digestif.

Früher wurden Drinks mit Ananas und Cocktailschirmchen dekoriert. Sie nehmen essbare Zuckerperlen oder auf Holzspieße gespickte Kirschäpfel und Zimtstangen. Muss Deko sein?

Unbedingt. Oft prägt sie den ersten Eindruck beim Gast. Sieht die Garnitur fragwürdig aus, kann die Lust auf den Drink vergehen. Die Beigaben können aber auch das i-Tüpfelchen sein, wenn es um den perfekten Geschmack geht. Generell gilt: Die Deko wird auf die im Cocktail verwendeten Zutaten abgestimmt.

Haben Sie auch ein Rezept für den Morgen nach dem Fest?

Klar, meinen Anti-Hangover aus frischem Ingwer, Apfel, Banane, Limettensaft, Kokoswasser, Honig. Wer anregendes Koffein mag, nimmt noch einen Teelöffel Matcha-Pulver. Alle Zutaten werden in einem Mixer kräftig püriert, sofort getrunken und weg ist der Kater.

 
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Hitzewelle in Düsseldorf

Unterwegs in der (gefühlt) heißesten Stadt der Welt

Düsseldorf Königsallee, Carlsplatz, Rheinufer: Alles wie leergefegt. Bis auf unsere Autorinnen. Die waren am heißesten Tag des Jahres in Düsseldorf unterwegs. Und haben festgestellt: Es gibt auch bei 37 Grad Hartgesottene, die der Hitze trotzen.

Alter Trick: Je langsamer man geht, desto weniger schwitzt man. Normalerweise ist man auf der Kö gezwungenermaßen im Schneckentempo unterwegs. Heute könnte man joggen – so leer ist es. Würden wir natürlich nie tun, bei 37 Grad. Es sei denn, wir wären austrainierte Kampfsportler. „Wenn man ein Ziel hat, muss man auch bei Hitze joggen“, ruft Kickboxer Said (22). Und weg ist er.

Eher immobil ist dagegen Willi (65), der zwischen einer Boutique und einer Buchhandlung Straßenzeitungen verkauft. Seit drei Jahren ist das hier sein Stammplatz. „Eigentlich ist es im Schatten sehr angenehm“, sagt er. Obwohl er lange Jeans und eine Lederweste über dem T-Shirt trägt. „Die brauche ich, wegen der Taschen.“

Vielleicht sollten wir uns bei der Hitze wirklich nicht so anstellen. „Hier gibt es doch immer mal wieder Wind“, sagt Muneera (20) aus Katar. „Zu Hause ist es viel feuchter, da gibt es nicht mal im Schatten ein Entkommen.“ Sie zeigt uns ihr Handy: Aktuell sind es 46 Grad in Katar. Wir schämen uns etwas. ist natürlich schon ein bisschen heißer als hier.

Zum Glück treffen wir als nächstes Abdullah (60) und Sheikha (50), die ebenfalls empört sind über die Hitze. Sie kommen seit Jahren aus Dubai nach Düsseldorf. „Dieses Jahr ist es wirklich zu heiß“, sagt Abdullah. „Hier gibt es nirgendwo eine vernünftige Klimaanlage“, beklagt sich Sheikha. Das kennt sie von zu Hause anders. Auch wenn sie zugibt, dass es nicht so toll für die Umwelt ist, und auch nicht wahnsinnig gesundheitsfördernd.

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Der heiße Luftstrom, der in der Altstadt durch die Gassen zieht, und dazu der Verwesungsgeruch aus dem Gulli können auch nicht das Wahre sein. Kein Wunder, dass fast alle lieber drin Hause geblieben sind. Bis auf den zweiten Jogger des Tages, der tatsächlich eine Wollmütze trägt. Und bis auf Tobias Kybarth (35), der tapfer mit seiner Rikscha über das Pflaster radelt. „Ich bin der einzige Fahrer, der draußen ist“, glaubt er. Zu Abkühlung hat er sich ein feuchtes Handtuch in den Nacken gelegt. Allerdings laufen die Geschäfte nicht allzu zu gut. „Bei 25 Grad lassen sich schon mehr Leute fahren als bei 35.“

Mittlerweile fühlen wir uns etwa so welk wie die Schnittblumen auf dem Carlsplatz. Dass die ein wenig die Köpfe hängen lassen nach einem langen Tag bei über 30 Grad, da kann selbst Florist Ralf Hammer mit seinem Know-how nichts machen. Immerhin: „Den Pflanzen im Topf geht es eigentlich ziemlich gut.“ Die haben ja auch jede Menge zu trinken. Das holen wir uns jetzt auch mal.

Quelle: RP-Online

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Rheinkirmes in Düsseldorf am Abend vom Feuerwerk

Mit einem Besucherrekord von rund 4,2 Millionen Menschen ging am Sonntag (22.07.2018) in Düsseldorf die „Rheinkirmes“ zu Ende. Damit kamen rund eine halbe Million mehr Gäste auf die Rheinwiesen als im Jahr zuvor, teilten die Veranstalter mit.

Feuerwerk "Größte Kirmes am Rhein"

Feuerwerk bei der Rheinkirmes 2018: Fotografiert von René Loerper

Erstes Wochenende lockte bereits 1,2 Millionen Besucher

Vor allem das hochsommerliche Traumwetter habe die vielen Menschen angelockt, sagte Sprecher Thomas König. Zum Kirmesstart war bereits das erste Wochenende mit 1,2 Millionen Menschen so gut besucht wie noch nie zuvor. Viele Zelte hätten den Gästen Außenbereiche mit Schirmen und Biergärten geboten. Mehr als 300 Schausteller präsentierten sich.

Das Volksfest dauert traditionell zehn Tage. Sie seien durchweg friedlich und harmonisch und ohne Zwischenfälle verlaufen, hieß es.

Hundertausende beim großen Feuerwerk

Am Freitag (20.07.2018) hatte das große Feuerwerk über dem Rhein Hunderttausende angelockt. Sie sahen auch Lichtbilder am Abendhimmel, dazu gab es erstmals Feuerwerksmusik als Mix aus klassischen Klängen und Rock aus den Lautsprechern der Schausteller. Die Menschen säumten bei dem Spektakel das Altstadtufer, die Brücken und die Rheinwiesen.

Die Rheinkirmes in Düsseldorf und die im August startende Cranger Kirmes in Herne sind die beiden größten Volksfeste in NRW

Quelle: WDR
 
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