LiD - Lifestyle in Düsseldorf Derendorf

Der sich ebenfalls im Süden befindliche 1. Stadtbezirk Derendorf, stellt einen jener Bezirke dar welche gerade dabei ist, eine Wandlung zu erleben. So wurde dieser Bezirk bereits in der vor-römischen Eisenzeit bewohnt. Danach gestaltete sich das allgemeine Leben und Wohnen nach den industriellen Bedürfnissen. Dabei hatte dieser Stadtbezirk ursprünglich gute Aussichten. Besiedelt wurde dieser Teil der heutigen Stadt Düsseldorf bereits im frühen Mittelalter. Tatsächlich findet man dies anhand von gefundenen Urkunden bestätigt. So beweist es eine Urkunde aus dem 11. Jahrhundert. Die im 17. Jahrhundert erbaute Kirche „Heilige Dreifaltigkeit“ legt ebenso ein Zeugnis davon ab, wie erste wirtschaftliche Entwicklungen. Dann aber setzte die Mittel-und Großindustrie ihren Fuß in diesen Bezirk und prägte ihn. Nicht gerade zum Besten wie man im Nachhinein gestehen muss.
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Düsseldorf im Umbruch – Wo Lifestyle neu definiert wird

Düsseldorf scheint es sich auf die Stadtfahnen geheftet zu haben, das es DIE Stadt ist, in der Veränderung großgeschrieben wird. Nur diesmal findet eine Veränderung statt, die man schon mehr als willkommen heißt. Wo früher Industrie und Wirtschaft den Ton angaben, entstand eine Hochschule mit allem, was dazugehört. Mit Laboren, Hörsäle und Studentenwohnheime inklusive Einkaufskomplex. Ganz zu schweigen von den Bürokomplexen in dem sich in-und ausländische Firmen sichtbar wohl fühlen. Es scheint, dass in Düsseldorf auch dieser Bezirk sich in einer Phase befindet, wie man ihm, noch bis vor kurzem nicht zugetraut hätte. Dies nicht nur bedingt durch neu geschaffene und stetig ausgebaute infrastrukturelle Maßnahmen, sondern durch eine Umschichtung und Ausrichtung gesellschaftlicher Strukturen. Hier kann man jene Atmosphäre erleben, welche eine Stadt wie Düsseldorf auszeichnet. Denn hier in Derendorf wird Lifestyle nicht gelebt, er wird gemacht.

Von Brauereien und Schlachthöfen

Das Bezirksbild Derendorfs so erfährt man auf noch nicht so alten Aufnahmen, war vor allem durch industrielle Anlagen aller Couleur geprägt. Hier befanden sich ein Schlachthof, eine Brauerei und die Rheinmetall. Von der ehemaligen Ulanenkaserne, die ebenso wenig zur Attraktivität des Bezirkes beitrug, ganz zu schweigen. Dieser Bezirk, so er auch nicht zu den beliebtesten gehörte, hatte aber den Vorteil, dass er unter dem Durchschnitt des allgemeinen Mietpreises und dem Ausstattungsstandard im Vergleich zu anderen Stadtbezirken Düsseldorfs zählte. Wohl mit ein Grund warum dieser Teil Düsseldorfs einen großen Anteil an türkischen Bürgern ausmachte. Diese waren gefragte Mitarbeiter in den umliegenden Fabriken und sorgten nach der Schließung dieser, für reges geschäftliches Treiben aller Art.
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Vom Waisenkind das keines mehr sein wollte

Der Vergleich des Waisenkindes, von dem man nicht wusste, was man damit anfangen sollte, ist nicht ganz ungerechtfertigt. Bei den Einwohnern des restlichen Düsseldorfs war Derendorf jener Bezirk, von dem man sich nicht unbedingt wünschte, dort ansässig zu sein. In diesem einen Shoppingausflug oder gar einen Bummel zu unternehmen, wurde als etwas angesehen, das außerhalb des Vorstellbaren lag. Das hat sich geändert. Düsseldorf Derendorf gehört heute zu jenen Bezirken Düsseldorf, auf den die Stadtregierung ein besonderes Augenmerk geworfen hat. Und nicht nur das. In Derendorf vollzieht sich gerade ein Wandel, der nicht nur herbei gewünscht wird. An allen Ecken und Enden werden alte Strukturen aufgerissen, wird umgestaltet, umgewidmet und gestaltet. Hier findet gerade eine Umwälzung der besonderen Art statt. Eine die man besonders diesem Stadtteil nicht zugetraut hätte. Aber eine die funktioniert. Zu Recht kann und wird Düsseldorf Derendorf zu jenen Bezirken gezählt, in denen sich die Vergangenheit gerade verabschiedet und die Zukunft Einzug hält. Nur, dass es diesmal eine Zukunft zu werden verspricht, die von anderer Qualität geprägt sein wird.