LiD - Lifestyle in Düsseldorf Grafenberg

Dieser zum 7. Stadtbezirkes gehörende Stadtteil, ist mit seinen gerade einmal 91 Quadratkilometern zwar der zweitkleinste Bezirk, jedoch auch der am dicht besiedelte von Düsseldorf. Leicht ist man versucht zu glauben, das der Name Grafenberg eine gewisse historische Bedeutung hat, welches sich aber bei Betrachtung der historischen Begebenheiten als falsch herausstellt.

Nomen ist nicht immer Omen

Ursprünglich wurde das Gebiet um den Düsseldorfer Stadtwald als die Gegend „um den Godeberg“ bezeichnet. Dieses Gebiet schenkte die Äbtissin Gertrudis von Neukirchen, dem damals hier ansässigen Konvent. Dazu gehörend der Wald, der in damaliger Zeit wesentlich größere Ausmaße hatte, als es heute den Anschein hat. Dem Konvent folgte die römisch – katholische Kirche in Form des Jesuitenordens, der sich im Jahre 1668 hier niederließ und seinen Einfluss hier geltend machte.

Erstaunlicherweise hat die Besiedlung dieses Stadtteiles erst im 17.Jahrhunderts eingesetzt. Eine Tatsache, die wohl im dicht bewaldeten Zustand der Gegend lag. Bedingt dadurch, das Unternehmen diese Gegend entdeckten, welche dafür sorgten das der Wald gelichtet wurde um Fabrikanlagen darauf zu bauen, setzte der Zuzug von Arbeitern ein. Da diese nach einer Wohnmöglichkeit verlangten wurden diese entlang der Grafenberger Allee errichtet. Jesuiten waren es, die sich für die Errichtung der ersten Schule im Jahre 1860 einsetzten. Diese wurde, mangels eines anderen geeigneten Gebäudes, in den ehemaligen Mauern einer Gastwirtschaft untergebracht.

Nun wäre man versucht zu denken, das sich die Industrialisierung auch in diesem Düsseldorfer Stadtbezirk breit gemacht hat und den Lifestyle der hier Ansässigen auf negative Art und Weise beeinflusst hat. Aber weit gefehlt. Trotz der Tatsache das sich die eine oder andere große Firma hier niedergelassen hat, liegt die wirtschaftliche Bedeutung desselben weit unter dem allgemeinen Durchschnitt. Stattdessen hat sich Grafenberg zu einem der beliebtesten Wohngegeneden Düsseldorfs entwickelt. Mit ein Grund wird wohl die nach wie vor hohe Anzahl an Grünflächen, verantwortlich sein. Ebenso findet man hier einen ausladenden Park, den Ostpark. Die Gründerzeitbebauung und die abwechslungsreiche Bauweise mit den zahlreichen Sportanlagen, welche hier zu finden sind, sorgen hier für einen Lifestyle, den man fast schon relaxed nennen könnte.

Qualität statt Quantität

Trotz der dichten Besiedelung dieses Stadtbezirkes, gewinnt man hier keineswegs den Eindruck endlich einmal wieder aufs Land fahren zu müssen. Eigentlich könnte man meinen, sich auf diesem, dem Land zu befinden. Wären da nicht die relative Nähe zum Stadtzentrum und die infrastrukturellen Begebenheiten, welche es einfach machen in das naheliegende Zentrum zu fahren, um schnell mal shoppen zu gehen oder auch seinem Job nachzugehen. Diese praktische Nähe und die Grünruhelage, haben dem Stadtteil den Ruf eingebracht, auf dem Weg zur besten Wohngegend Düsseldorfs zu werden. Von dem ist man zwar noch etwas entfernt, jedoch kann man mancherorts schon die Zeiten der Zeit erkennen. Zwischen den Gründerzeithäusern mit ihrem unverkennbaren Charme, blitzt auch schon die eine oder andere hochwertige Villa hervor. Es scheint, das sich auch die sogenannte Oberschicht, dem ganz besonderen Lifestyle dieses Bezirkes nur allzu gerne hingeben möchte.

 
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